Prävention und Therapie

Intermittierendes Fasten

 

Intermittierendes Fasten ist keine spezielle Form des typischen Fastens, sondern bezeichnet einen bestimmten Essrhythmus. Im Gegensatz zum klassischen Fasten isst man hier zu bestimmten Zeiten und in bestimmten Zeitabständen. Die Risiken für altersbedingte Krankheiten, wie z.B. Altersdiabetes, Rhema, Herzinfarkt werden aufgeschoben, das Abnehmen und Gewicht halten gelingt leichter und man lebt länger. Dies ist mittlerweile einwandfrei belegt. Warum ist das so? Das erkläre ich Ihnen gern persönlich.

 

 Für uns ist es ganz normal, dass ein kontinuierliches Nahrungsangebot zur Verfügung steht. Im Supermarkt bekommen wir zu jeder Zeit alles, was wir mögen – und das auch noch im Überfluss.

 

In der Steinzeit gab es immer wieder Tage, an denen keine feste Nahrung zur Verfügung stand. Für viele klingt das ziemlich dramatisch, doch schaden diese unfreiwilligen Fastentage keineswegs. Ganz im Gegenteil. Diese Tage entlasteten den Organismus und machten ihn widerstandsfähiger.

 

Verschiedene Forschungen beweisen, dass ein alternierender (abwechselnder) Rhythmus in der Nahrungsaufnahme kardiovaskuläre Risikofaktoren minimieren, vor degenerativen Erkrankungen des Nervensystems schützen und in vielerlei Hinsicht die Gesundheit verbessern kann – und genau dieser alternierende Rhythmus in der Nahrungsaufnahme wird intermittierendes Fasten genannt.

Wie funktioniert intermittierendes Fasten?

 Intermittierenden Fastens ist recht einfach. Auf Phasen der normalen Nahrungsaufnahme folgen Zeitabschnitte, in denen man nichts isst. Es gibt zwei Basis-Varianten des intermittierenden Fastens, die wiederum zahlreiche Variationen ermöglichen. Doch ganz so einfach ist es nicht, denn in den Phasen der Nahrungsaufnahme schon man schon darauf achten, was man isst. Hemmungslos und ungesundes Essen in sich reinstopfen ist nicht.

Macht intermittierendes Fasten hungrig?

 Für viele Menschen ist es am Anfang ziemlich ungewohnt, besonders für diejenigen, die ständig einen Snack zu sich nehmen oder ständig an ungesunden Getränken nippten. Sie glauben, sie sind hungrig. Doch handelt es sich nicht um Hunger, sondern um Gewohnheit und Appetit. Da beim intermittierendes Fasten der Blutzuckerspiegel etwas aus dem Ruder gerät, kann dadurch auch ein Hungergefühle ausgelöst werden. Besonders dann, wenn man in der Vergangenheit immer wieder kleine Mahlzeiten oder Snacks aus isolierten Kohlenhydrate zu sich genommenen hat. Es kam da zu einem schnellen Anstieg des Blutzucker- und Insulinwertes. Da der Blutzucker Wert schnell wieder abfällt, bekommt man Hunger und der Körper signalisiert den Wunsch nach Zuckernachschub. Intermittierendes Fasten hat hier wieder einen großen Vorteil, dass ständige Zwischendurch zu minimieren und damit den Blutzucker- und Insulinwerte konstant zu halten.

Wie ist es mit Sport?

 Sport ist sehr gut, denn in den Essenspausen werden Sie höchste körperliche und geistige Leistungsfähigkeiten entwickeln. Eine optimale Proteinversorgung stärkt zusätzlich die Muskulatur und das Bindegewebe.

Was passiert noch?

 Es kann zu einer dauerhaften Gewichtsabnahme kommen. Doch dauert diese länger als beim Heilfasten, ist dafür aber nachhaltiger und für viele besser umsetzbar. Wenn man natürlich in den Esszeiten riesige Mengen ungesunder Nahrung vertilgt werden und man sich nicht bewegt, kann es zu keiner Gewichtsabnahme kommen. Intermittierende Fasten ist keine Diät, sondern eine hochinteressante Maßnahme um eine gesunde Lebensweise zu erreichen. Noch ein Vorteil beim intermittierendes Fasten ist, dass kein Jo-Jo-Effekt zum tragen kommt.

 

• kann den Blutzucker- und Cholesterinspiegel regulieren

 • kann den Bluthochdruck senken

 • kann vor Erkrankungen des Nervensystems schützen

 

Um so schneller Du anfängst um so besser!

 Die positiven Auswirkungen des intermittierenden Fastens, auf die Widerstandsfähigkeit des Körpers und die Prävention altersbedingter Erkrankungen ist umso höher, je eher Du diese Ernährungsform in Dein Leben integriert. Die ersten spürbaren Veränderungen, wie mehr Energie und ein größeres Wohlbefinden, so sind meine Erfahrungen, treten in den ersten Wochen nach Beginn des intermittierenden Fastens ein. Dies kann aber auch nur eintreten, wenn Du konsequent dran bleiben und die Essenpausen einhalten.

 

 Wie Du intermittierendes Fasten in Dein Alltag integrieren, erkläre ich Dir gern in einem persönlichen Beratungsgespräch.

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